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  • AutorenbildRichard Zottl

It’s all about timing - der Faktor Zeit im Recruiting-Prozess

Die goldene Regel lautet: "So rasch wie möglich – so lange wie nötig.“ Der Timeframe eines Recruiting-Prozesses ist von vielen Faktoren abhängig, darunter die spezifisch vakante Position, die Verfügbarkeit potenzieller Kandidaten und das Tempo, mit dem das suchende Unternehmen agiert.


Die Besetzung einer vakanten C-Level-Position und die Auswahl eines Store Managers im High-End-Fashion-Bereich mögen beispielsweise in ihren spezifischen Schritten im Auswahlprozess variieren, jedoch ist die grundlegende Anforderung an den Recruiting-Prozess ident.

 

Das Ziel sollte sein, diesen so schlank wie möglich zu gestalten und die zeitliche Komponente stets im Blick zu behalten. Daraus ergeben sich einige wesentliche Wettbewerbsvorteile:

 

Be the first!

Kandidaten bewerben sich in aller Regel nicht nur bei einem Unternehmen, sondern orientieren sich üblicherweise breit. Zwar mag das Prinzip „first come, first serve“ nicht uneingeschränkt gelten, jedoch schätzen unserer Erfahrung nach Bewerber Unternehmen, die den Recruiting-Prozess schlank halten, rasch Termine für ein Vorstellungsgespräche anbieten, proaktiv kommunizieren und auf zeitnahes Feedback sowie eine rasche bzw. zumindest plausibel gestaltete Entscheidungsfindung Wert legen.

 

Sollten dem Kandidaten vergleichbare Job-Angebote vorliegen, so wird sich der Bewerber tendenziell für jenes Unternehmen entscheiden, das einen reibungslosen, transparenten und effizienten Recruiting-Prozess (einschließlich rasche Entscheidungsfindung) geboten hat. Dies spiegelt Engagement, Wertschätzung und eindeutiges Commitment gegenüber dem Kandidaten wider. Natürlich gilt dies auch und insbesondere für Kandidaten, die nicht aktiv auf Job-Suche sind, aber das Interesse für eine vakante Position durch einen Headhunter geweckt werden konnte. Ein in die Länge gezogener und möglicherweise auch komplizierter Entscheidungsprozess ist hier zumeist ein Show-stopper.

 

Ein schlanker Prozess und eine zeitnahe Entscheidungsfindung minimieren das Risiko eines Kandidatenverlusts und tragen somit zur Sicherung der besten Talente bei.

 

Be cost-efficient!

Ein effizienter Recruiting-Prozess ermöglicht es, qualifizierte Kandidaten schneller zu identifizieren und einzustellen. Er spart nicht nur Zeit für die Kandidaten, sondern auch interne Ressourcen. Ein langer Recruiting-Prozess führt nicht nur direkt zu höheren Kosten. Auch Produktivitätsverluste durch unbesetzte Positionen sowie langfristiger Brain-Drain sind die Folge.

 

Be the employer of choice!

Die Dauer des Recruiting-Prozesses beeinflusst das Image des Unternehmens. Ein effizienter und professioneller Prozess kann das positive Bild eines Arbeitgebers stärken, während ein langsamer oder unorganisierter Prozess das Ansehen des Unternehmens beeinträchtigt. Bewerber teilen Ihre Erfahrungen oft online, und ein reibungsloser Ablauf stärkt das Employer-Branding, was wiederum mehr qualifizierte Bewerber anzieht.

 

Fazit: Insgesamt fördert ein effizienter Recruiting-Prozess eine positive Interaktion zwischen Unternehmen und Bewerbern, erleichtert die Talentgewinnung und trägt zu einer starken Arbeitgebermarke bei.


Es ist wichtig, einen Recruiting-Prozess in Abhängigkeit zur vakanten Position zu gestalten, der es ermöglicht eine wohldurchdachte Kandidatenauswahl zu treffen, aber die Bedeutung des Faktors Zeit in ausreichendem Maße berücksichtigt. Wir unterstützen Sie sehr gerne bei Ihrer Personalsuche bzw. bei der Gestaltung Ihres ganz individuellen, marktadäquaten und wettbewerbsstarken Recruiting-Prozesses.



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